„Apollo e Dafne“ des Ensembles: Il Suonar Parlante


„Apollo e Dafne“ des Ensembles: Il Suonar Parlante


Die Metoo-Debatte hätte man schon in der Antike führen können, zum Beispiel im Rahmen der Geschichte von Apollo und Dafne: Apollo bedrängt die Nymphe so sehr, dass Dafne lieber sterben möchte, als von ihm entehrt zu werden. Mit der Vertonung dieser opernhaften Kantate begann Händel noch in Italien. Ihre erste Aufführung erlebte sie in London in Anwesenheit von Königin
Anne, die vor Begeisterung den Wunsch äußerte, Händel möge häufiger in ihrem Gefolge zu sehen sein.

Wir freuen uns, dass die großartige Sopranistin Anna Prohaska wieder „im Gefolge“ der Händel-Festspiele zu erleben ist. Seit Jahren singt sie an der Weltspitze und bleibt dabei ganz lebensnah und natürlich – die allerbesten Voraussetzungen, um die Nymphe Dafne eindrucksvoll zu interpretieren. Mit Fulvio Bettini und dem Ensemble Il Suonar Parlante unter Vittorio Ghielmi ist die notwendige dramatische Grundierung und die ebenso benötigte Italianità gegeben.

 

Produktion

 

Producer: Torsten Bönnhoff
Produktionsleitung: Ina Bönnhoff
Regie: Myriam Hoyer
Kamera: Andreas Splett, Swen Frommolt, Thomas Kluge, Frank Menzel, Florian Geiss
Ton: Carsten Hundt, Leif Ziemann
Schnitt: Stephan Langnickel
Laufzeit: 75 min
Bildformat: 16:9
Produktionsjahr:2019